Papiertechnik studieren

Dez 13, 11 Papiertechnik studieren

Papier und Verpackungen – Material, das für uns eine Selbstverständlichkeit im Alltag ist. Und wenn das einmal erfunden ist, dann kann man es doch einfach immer und immer wieder kopieren, oder? Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe an Leuten, die sich beständig mit der Zusammensetzung und Produktion von Papier und Verpackungen befassen und als Papiertechnikingenieure die reibungslose Herstellung von Papier und Verpackungsmitteln möglich machen. Der dazugehörige Studiengang heißt Papiertechnik, ist eine Fachrichtung der Verfahrenstechnik und kann an der Technischen Universität Dresden studiert werden.

Auf die Idee, in der „Papierbranche“ anzufangen, muss man erst einmal kommen. Alles andere als alltäglich ist dieses Interesse, dadurch bieten sich aber umso mehr Chancen für den Aufstieg. Und anderen ingenieurwissenschaftlichen Richtungen steht die Fachrichtung Papiertechnik, was Vielfalt der Arbeitsfelder angeht, in nichts nach.

Schwerpunktmäßig sind die Aufgaben des Papiertechnikingenieurs Zusammensetzungen einer Papiersorte festzulegen, deren Qualität zu überwachen und Produktionsanlagen für Papierprodukte zu planen und aufzubauen. Eine ständige Verbesserung des Materials und der Arbeitsprozesse, natürlich auch unter ökonomischen und ökologischen Aspekten gehört natürlich ebenfalls dazu. In der Produktion steht man unter Druck – die Produktion läuft durchgängig und wenn die Maschinen, die Zellstoff, Altpapier und Holzstoff verarbeiten, Papier und Karton veredeln still stehen, dann kostet das Geld. Wer es etwas ruhiger bevorzugt, der kann einen Arbeitsplatz in der Forschung an Hochschulen oder in der Entwicklungsabteilungen der Firmen finden.

Jedes Jahr werden in der Branche etwa 40 neue Papiertechnikingenieure gesucht. Da der Studiengang nur an wenigen Hochschulen unter anderem in Dresden, München, Darmstadt angeboten wird und dort immer nur ganz kleine gut betreute Klassen bestehen, sind die Berufseinstiegschancen sehr gut. Es gibt eher ein Überangebot an Jobs – und das ist zu den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ja tatsächlich eher eine Seltenheit.

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